Vorgetäuschte Eigenbedarfskündigung: Fall H. vs. C.+P.

Im Juni 2012 kündigten T.C. und L.P. in Templin das Mietverhältnis mit Familie H. wegen Eigenbedarfs zum 30.11.2012.

Als Hauptgrund stellten sie darauf ab, dass das von ihnen bis dahin genutzte, ca. 300 m² Wohnfläche umfassende, einzelstehende Haus, das sich direkt gegenüber dem Mehrfamilienhaus, das die Familien H., M. und S. bewohnten, befand, nach dem Auszug der Eltern von L.P., K. P. und O.-M. P. zu groß sei, weswegen sie sich sich verkleinern wollten.
Da überdies T.C. ärztlich empfohlen worden sei, regelmäßig aber nicht übermäßig Treppenzusteigen, um so der weiteren Degeneration seiner Kniegelenke vorzubeugen, wäre die im zweiten Obergeschoss gelegene Wohnung, die Familie H. mit ihrem dreijährigen Sohn bewohnte, ideal.

Fortsetzung folgt